Eine Rundtour durch die westlichen Tiroler und Vorarlberger Alpen, die zwei bekannte Passstrassen verbindet: den kurvenreichen Flexenpass mit seinen charakteristischen Galerien und das technisch anspruchsvolle Hahntennjoch.
Die Tour startet in Reutte im Ausserfern und führt zunächst südwärts durch das Gurgltal nach Nassereith. Von dort geht es weiter Richtung Imst und anschliessend auf das Hahntennjoch – eine der bekanntesten Motorradstrecken der österreichischen Alpen. Der Pass liegt auf 1.894 Metern Höhe, erstreckt sich über rund 30 Kilometer und weist Steigungen bis zu 19 Prozent auf. Die Fahrbahn ist komplett asphaltiert, jedoch relativ schmal mit zahlreichen blinden Kurven. LKW, Busse und Wohnwagengespanne sind hier gesperrt, was die Strecke für Motorradfahrer attraktiver macht. Allerdings gilt eine Lärmbeschränkung für Motorräder mit mehr als 95 dB(A) Standgeräusch. An Wochenenden und in der Ferienzeit ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und regelmässigen Polizeikontrollen zu rechnen. Vom Hahntennjoch geht es durch das Lechtal Richtung Westen nach St. Anton am Arlberg. Die Strecke folgt dann dem Arlbergpass, einem klassischen Alpenübergang auf 1.806 Metern, der Tirol und Vorarlberg verbindet. Die Passstrasse ist gut ausgebaut, breit und übersichtlich mit weit gezogenen Kurven. Durchgängige Geschwindigkeitsbegrenzungen von 60 bis 80 km/h sind zu beachten. Vom Arlberg zweigt bei der Alpe Rauz die Route zum Flexenpass ab, der nach Lech führt. Der Flexenpass erreicht 1.773 Meter Höhe und zeichnet sich durch seine markanten, in den Fels gehauenen Galerien aus. Die Strecke ist etwa 20 Kilometer lang und gut ausgebaut, mit rund und sauber zu fahrenden Kurven. In den Galerieabschnitten können Lichtwechsel die Sicht beeinflussen. Das Gebiet um Lech ist stark touristisch geprägt; entsprechend ist mit Verkehr zu rechnen. Über Lech und Warth geht es abschliessend zurück ins Lechtal und nach Höfen bei Reutte. Die Tour bietet eine Mischung aus technisch fordernden Abschnitten am Hahntennjoch und flüssigeren Passagen an Arlberg und Flexenpass. Der Fahrbahnzustand ist durchgehend ordentlich bis gut. Wetterwechsel sind in der Höhenlage jederzeit möglich. Die beste Reisezeit liegt zwischen Mai und Oktober, wobei das Hahntennjoch eine saisonale Wintersperre hat. Insgesamt eine abwechslungsreiche Runde, die sowohl Panoramablicke auf die Lechtaler Alpen als auch fahrerische Herausforderungen bietet.
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